Warum lohnt es sich mit einem Frachtführer aus dem Osten zusammen zu arbeiten?

Agnieszka Szubert 7.10.2014

Die hohen Kosten für den internationalen Transport bringen die Verlader dazu, nach neuen Quellen für Einsparungen zu suchen. Eine vorteilhafte Lösung für dieses Problem kann die Aufnahme einer Zusammenarbeit mit Frachtführern aus den Ländern Süd- und Osteuropas sein. Diese führen Aufträge sogar um 16% günstiger aus, als ihre Konkurrenten aus dem Westen.

Warum lohnt es sich mit einem Frachtführer aus dem Osten zusammen zu arbeiten

Sicherheit im Transport

Derzeit, vor allem dank den Frachtenbörsen, steht dem Auftraggeber eine große Palette an Hilfsmitteln zur Verfügung, die er zur Überprüfung des Frachtführers nutzen kann. Die Gültigkeit der Versicherung, unerlässliche Lizenzen sowie Meinungen ehemaliger Vertragspartner können wirksam in wenigen Augenblicken überprüft werden. Zusätzlich funktionieren auch Zertifikate, welche die Glaubwürdigkeit bestätigen, sowie z.B. TCC oder TCF, dank derer man einen einfachen Zugang auf die bewährte Datenbank der besten Frachtführer und Spediteure hat.

Günstige Preissätze für Verlader

Frachtführer aus dem Osten führen Transportaufträge um 16% günstiger aus als ihre westlichen Konkurrenten. Dies kann somit zu erheblichen Einsparungen bei gleichzeitigem Erhalt der hohen Servicequalität führen.

Offen für Zusammenarbeit

Die wachsende Konkurrenz auf dem Transport-, Speditions- und Logistikmarkt im Osten führt dazu, dass die dortigen Frachtführer gerne Aufträge von Verladern aus dem Westen übernehmen. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch Zuverlässigkeit aus, sodass sie Termine einhalten und fleißig arbeiten.

Erfahrung der Frachtführer

90% der Transportunternehmen im Osten spezialisieren sich auf Aufträge für lange Strecken. Nicht selten haben sie deshalb bedeutend mehr Erfahrung als ihre Konkurrenten aus dem Westen, wenn auch nur auf Grund der Qualität der Straßen, auf denen ihre Fahrer häufig fahren müssen. Die durchschnittlichen Entfernungen, welche Frachtführer aus dem Osten zurücklegen, betragen 2000 km, während ihre Kollegen aus Westeuropa 500 km fahren.
 
Es ist auch eine Chance für die Frachtführer aus dem Westen, ihre Dienstleistungen zu erweitern. Die Zusammenarbeit mit Frachtführern aus dem Osten wird ihnen dabei helfen, mehr Aufträge zu erhalten und Bekanntschaft mit potentiellen Unterauftragnehmern zu schließen.

Zahlreiche Kontakte und ständige Zusammenarbeit

Viele Frachtführer aus dem Osten, hauptsächlich aus Polen, entschließen sich dazu, die Reichweite ihrer Tätigkeit zu erweitern, indem sie sich Geschäftspartner im Westen suchen. Infolgedessen können Verlader aus einer Vielzahl von Angeboten wählen und mit Leichtigkeit eine vorteilhafte und gleichzeitig langfristige Zusammenarbeit aufnehmen.

Fremdsprachenkenntnisse

Obwohl die Sprachbarrieren dank den Transportplattformen verschwimmen, denn sie ermöglichen die automatische Übersetzung der Dokumente oder sogar der Korrespondenz; beherrschen die Frachtführer aus dem Osten immer mehr Fremdsprachen, was die Aufnahme einer Zusammenarbeit mit ihnen erleichtert.